
Kreistag der Jungen Union ganz im Zeichen der Bundestagswahl
Bundestagsabgeordneter Joachim Hörster referierte über die Situation in Deutschland
Ransbach-Baumbach. Das diesjährige Superwahljahr steht unmittelbar vor seinem politischen Höhepunkt, denn am 27. September werden bundesweit die Weichen für die Zukunft des Landes gestellt.
In Zeiten der Wirtschaftskrise ist es sicherlich kein leichtes Unterfangen, Antworten auf die Fragen der Zukunft zu finden. David Wollweber, Kreisvorsitzender der Jungen Union, stellte den Kreistag unter das Thema „Wohin steuert Deutschland?“ und trifft damit den Puls der Zeit. Nach den Grußworten vom Verbands- und Stadtbürgermeister Michael Merz, dem ersten Kreisbeigeordneten Kurt Schüler (CDU) und dem CDA-Kreisvorsitzenden Clemens Henzler folgten die Delegiertenwahlen für Landes- und Bezirkstag. Außerdem wurde Sebastian Noll einstimmig neu in den Kreisvorstand als Beisitzer gewählt. Im Anschluss an die Wahlen folgte die Rede des CDU Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster. „Die Große Koalition hat für Sicherheit in der Wirtschaft und Steuerpolitik gesorgt, sowie eine gute Außenpolitik betrieben. In Rekordzeit wurde auf die Krise reagiert, der Bankenrettungsschirm wurde geschaffen und Garantien für die Spareinlagen gegeben, “ sagte Hörster. Besonders hob er das Vertrauen in die Stabilität des Wirtschaftssystems und in das Bankensystem hervor, dass durch das schnelle Eingreifen weiterhin bestehen konnte. Er unterstrich, wer weiterhin Angela Merkel als Kanzlerin möchte, der müsse CDU wählen. „Wir als CDU haben die Kraft, um Deutschland wieder aus der Krise zu führen und lassen dabei keinen zurück“, betonte der Westerwälder Bundestagsabgeordnete. Die CDU plane nach der Wahl den Kinderfreibetrag zu erhöhen und den Eingangssteuersatz zu senken sowie die kalte Progression abzubauen. Wichtig für den ländlichen Raum, so Hörster, sei insbesondere die Schaffung von fairen Rahmenbedingungen für die Landwirte. Einer allgemeinen Steuerreform sei aus derzeitiger Sicht nicht möglich, denn dafür fehle das Finanzvolumen. Hörster sagte zu seinem Wahlkampf, dass es wichtig sei bei den Menschen zu sein, Gespräche zu suchen und mit den Firmen und Verbänden in seinem Wahlkreis zu reden. Dabei käme es ihm darauf an, zuzuhören und die Position der CDU und seine politischen Ziele vorzustellen. Er gehe bei seiner Wahlkampfplanung davon aus, dass sich seine fünf anderen Mitbewerber selbst bekannt machten und ihre politischen Ziele darstellten. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurde über die Abwrackprämie und eine mögliche Verlängerung der Kurzarbeitszeit gesprochen. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Jennifer Groß überreichte Hörster ein DFB-Trikot, welches symbolisch für die Führungsposition des Bundestagsabgeordneten steht. Die JU`ler sicherten ihrem Abgeordneten ihren Einsatz im Wahlkampf zu, damit Hörster wieder das Direktmandat im Wahlkreis 205 gewinnt und den Wahlkreis auch weiterhin in Berlin gut vertritt.




