Junge Union

Junge Union Westerwald
Home Aktuelles Reaktivierung des Gemeindeverbands in Ransbach – Baumbach

Reaktivierung des Gemeindeverbands in Ransbach – Baumbach

E-Mail Drucken PDF
Neuer Vorstand gewählt

Ransbach-Baumbach. Junge Leute, die über Politik nicht nur in der Schule oder Privat sprechen, sondern sich auch aktiv in der Politik beteiligen, haben sich in der Reaktivierung der Jungen Union im Gemeindeverband Ransbach- Baumbach gefunden und einen neuen Vorstand gewählt.

Der einstimmig gewählte Vorsitzende ist Marcel Kühn (19) aus Wittgert. Seine Stellvertreterin ist Maria Gerz (18) aus Hundsdorf, die ebenso einstimmig in ihr Amt gewählt wurde wie Stefan Dreyer, der als Beisitzer im Vorstand arbeitet. Gleich zu Beginn schauten sich die Nachwuchspolitiker die fast fertig gestellte Grillhütte in Ransbach an, welche im Mai in Betrieb genommen werden soll. Das Grillhaus wird für alle Bürger innerhalb und außerhalb der Verbandsgemeinde anzumieten sein, bei gleichbleibenden Mitkonditionen. Im Anschluss daran referierte die Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt über die aktuelle politische Situation in Mainz und musste den Anwesenden leider mitteilen, dass der Haushalt alles andere als ausgeglichen sei und die SPD Landesregierung 1 Milliarde Euro Schulden hat, obwohl im Land 748 Mio. als Mehreinnahmen zur Verfügung stehen. „An Einsparungen wird nicht gedacht. Das Geld wird nicht sinnstiftend für die Bürger, sondern für teure Werbekampagnen von Kurt Beck genutzt, um eine nicht rühmliche Halbzeitbilanz zu ziehen, " sagte die Abgeordnete. Auch im Bereich der Bildung sieht es nicht besser aus. „Es findet ein Nivellierungs- und Gleichmachungsprozess in der SPD statt, das Ziel wird die Einheitsschule in ein paar Jahren sein", meinte Schmidt. Sie sei jedoch froh zu sehen, dass die einst aktive Junge Union im Gemeindeverband Ransbach- Baumbach reaktiviert wurde und diese gelte es nun zu ermutigen. Der neugewählte Vorstand lasse sich durch die schlechten Nachrichten nicht von ihrem Vorhaben abbringen und werde sich, gemeinsam mit dem Kreisvorstand der Jungen Union, für die Ziele der CDU einsetzten und im diesjährigen Superwahljahr kämpfen. Ermuntert wurden sie von Jochen Ickenroth, dem designierten Stadtbürgermeisterkandidat, der ihnen für die Zukunft seine Unterstützung zusagte. „Ich freue mich sehr, dass wir hier vor Ort wieder eine aktive JU haben und wir sehen können, dass es noch politisch aktive Jugendliche gibt", sagte Ickenroth.