„Wir sind froh, dass wir mit unserer Fachrichtung Werkstofftechnik – Glas und Keramik zu einem von zwei FH Standorten deutschlandweit gehören und im Westerwald eine so breite Unterstützung erhalten“, erklärte Prof. Dr.- Ing. Gernot Klein den anwesenden JUlern im Hörsaal der FH in Höhr – Grenzhausen. In seiner Erklärung über die Bedeutung des Instituts für die Wirtschaft und umgekehrt ging Klein auch auf die Problematik aus 2003 ein.
An der FH sollten wichtige Stellen gestrichen werden und der Erhalt des Studienstandortes war in Gefahr. Aufgrund des intensiven Engagements und der Schaffung von mehreren Stiftungsprofessuren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen, konnte der Campus erhalten werden. „Die enge Verzahnung von Industrie und Forschung ist maßgeblich für unsere Studenten wichtig“, sagte Dipl. – Ing. (FH) Bülent Ersen. Im Gespräch mit den Studierenden wurde deutlich, dass sie den Westerwaldkreis aufgrund der niedrigeren Lebenshaltungskosten, im Vergleich mit anderen Hochschulstandorten, sehr schätzen und die Betriebe mit ihnen zusammenarbeiten. Die Nachfrage der fertig ausgebildeten Studenten ist höher als die Absolventenzahl (280 zu 630). Der Westerwaldcampus zeichnet sich durch seine Vielzahl an Möglichkeiten aus, von der Fachschulausbildung bis hin zum Promotionsstudiengang. Das geschaffene enge Cluster, das Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK) ist ein voller Erfolg für die Region und wird im nächsten Jahr mit der Eröffnung des Feuerfestinstituts eine neue Marke setzen. „Mit den Rohstoffen der Region zu arbeiten, die Forschung voranzutreiben, die Wirtschaft einzubeziehen und ein europaweites Renommee zu haben, darauf können wir Westerwälder mit der FH in Höhr-Grenzhausen stolz sein. Dies gilt es weiterhin zu fördern und für eine entsprechende Werbung zu sorgen, “ erklärte die JU Kreisvorsitzende Jenny Groß. Im Anschluss an das sehr interessante Gespräch folgte eine anschauliche Führung in die Labore und Keller der FH. Somit trafen sich Theorie und Praxis in einem Gebäude und es zeigte sich, dass die Marke Westerwald ein hohes Ansehen hat.




