Im Rahmen des Themenjahres der Jungen Union Westerwald wurden kürzlich die Firma Fahrzeugbau Kempf in Bad Marienberg und das Unternehmen Zoth in Westernohe besucht. Dabei waren auch der JU Gemeindeverband Rennerod, Ortsbürgermeister der VG Rennerod, Stadtrats- und Kreistagsmitglieder aus Bad Marienberg und weitere interessierte Jugendliche. Der Schwerpunkt während der Betriebsbesichtigungen lag jeweils auf der Ausbildungssituation. So war es auch ein Anliegen, in den jeweiligen Betrieben mit den Ausbildern und den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Es war den jungen Politikern ein Anliegen einen direkten Einblick in die Ausbildungsstätten zu erhalten.
Beide Betriebe führten zunächst in ihre traditionsreiche Firmengeschichte ein und erklärten jeweils eindrucksvoll, wie aus einem Einmannbetrieb einer der größten Dienstleistungsunternehmer im Land wurde. So beschäftigt die Firma Zoth 520 Mitarbeiter, darunter 70 Auszubildende. In Bad Marienberg werden 20 Jugendliche in unterschiedlichen Berufen (z. Bsp. Kaufmann, Fahrzeugbauer, Produktdesign) ausgebildet. In beiden Betrieben ist die Übernahme möglich, sofern die „Chemie zwischen Azubi und Betrieb stimmt“ und der Arbeitsmarkt es zulässt, erklärten Kempf und Zoth.
In Zeiten von Fachkräftemangel ist es umso wichtiger, dass die Betriebe ihre Lehrlinge mit attraktiven Arbeitsmöglichkeiten halten. Es sei heutzutage immer schwieriger, den Handwerksberuf jungen Menschen als einen Zukunftsberuf zu erklären. Viele wissen nicht, dass die Arbeit mit hochmodernen Geräten und viel technischem Sachverstand ablaufe. Der klassische Arbeitsplatz an der Werkbank sei kaum noch attraktiv. Jedoch kann es nicht sein, dass es nur Ingenieure gibt. Dass Problem der Berufswahl liege oftmals in der falschen Einschätzung der Neigung der einzelnen Jugendlichen. „Viele erlernen einen Beruf, mit dem Sie sich im Nachhinein wenig identifizieren können. In den Schulen müssen die Neigungen der Kinder mehr gefördert werden“, forderten die Firmen Zoth und Kempf. Wichtig sei es zu erkennen, welche Interessen man habe und diese im Beruf weiter zu festigen. „Abiturienten können genauso handwerkliche Neigungen haben, wie Haupt- und Realschüler. Wir haben Akademiker bei uns im Betrieb, die nach einigen Jahren gemerkt haben, dass das Arbeiten an der Maschine genau das Richtige für sie ist, “ erklärte Abteilungsleiter Schultheis. Die JU zog ein positives Fazit, denn die Betriebe bemühen sich um ihre Azubis und unterstützen diese. Andererseits warnte die JU auch vor dem Fachkräftemangel im Kreis. „Es gilt die Kräfte in den Betrieben zu binden und für die jeweiligen Berufe zu werben“, sagte der JU Kreisvorstand.
In Zeiten von Fachkräftemangel ist es umso wichtiger, dass die Betriebe ihre Lehrlinge mit attraktiven Arbeitsmöglichkeiten halten. Es sei heutzutage immer schwieriger, den Handwerksberuf jungen Menschen als einen Zukunftsberuf zu erklären. Viele wissen nicht, dass die Arbeit mit hochmodernen Geräten und viel technischem Sachverstand ablaufe. Der klassische Arbeitsplatz an der Werkbank sei kaum noch attraktiv. Jedoch kann es nicht sein, dass es nur Ingenieure gibt. Dass Problem der Berufswahl liege oftmals in der falschen Einschätzung der Neigung der einzelnen Jugendlichen. „Viele erlernen einen Beruf, mit dem Sie sich im Nachhinein wenig identifizieren können. In den Schulen müssen die Neigungen der Kinder mehr gefördert werden“, forderten die Firmen Zoth und Kempf. Wichtig sei es zu erkennen, welche Interessen man habe und diese im Beruf weiter zu festigen. „Abiturienten können genauso handwerkliche Neigungen haben, wie Haupt- und Realschüler. Wir haben Akademiker bei uns im Betrieb, die nach einigen Jahren gemerkt haben, dass das Arbeiten an der Maschine genau das Richtige für sie ist, “ erklärte Abteilungsleiter Schultheis. Die JU zog ein positives Fazit, denn die Betriebe bemühen sich um ihre Azubis und unterstützen diese. Andererseits warnte die JU auch vor dem Fachkräftemangel im Kreis. „Es gilt die Kräfte in den Betrieben zu binden und für die jeweiligen Berufe zu werben“, sagte der JU Kreisvorstand.




