Gemeinsame Pressemitteilung
der JU Kreisverbände Altenkirchen, Lahn-Dill, Westerwald und Siegen-Wittgenstein

JU Kreisverbände besuchten Siegerlandflughafen
Burbach. Der Siegerlandflughafen war kürzlich Ziel einer länderübergreifenden Delegation der Kreisverbände der Jungen Union Altenkirchen, Lahn-Dill, Westerwald und Siegen-Wittgenstein.
Zunächst bekamen die JUler eine umfassende Übersicht des Flughafengeländes und zur technischen Ausstattung des zweithöchstgelegenen Flughafens in Deutschland. Geschäftsführer Henning Schneider erläuterte nach einer Besichtigung des Towers einzelne Daten und Fakten des seit 1967 in Betrieb genommen Verkehrsflughafens. Mit durchschnittlich 30.000 Flugbewegungen und ca. 150 Fluggeräten sowie mehreren sogleich am Flugplatz ansässigen Unternehmen sind über 180 Arbeitsplätze direkt mit dem Flughafen verbunden. „Durch den Flughafen wird insgesamt eine Bruttowertschöpfung von rund 23,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Aus den direkten und indirekten Einkommenseffekten ergeben sich für Bund, Länder und Gemeinden steuerliche Mehreinnahmen von jährlich 4,2 Mio. Euro, hob Henning Schneider unter Berufung auf die Studie von Prof. Dr. Klophaus aus dem Jahr 2006 den unverkennbaren Nutzen des Airports hervor. Die Kreisverbände unterstrichen unterdes die Bedeutung des Siegerlandflughafens auf der Lipper Höhe für die Regionen: „In den vier Kreisen sind zahlreiche Unternehmen beheimatet, die die Infrastruktur des Flughafens regelmäßig nutzen und für die dieser ein wichtiger Standortfaktor darstellt. Daher weisen wir auch ausdrücklich die wiederholten Versuche einiger unverbesserlicher Kommunalpolitiker zurück, die basierend auf Halbwahrheiten eine Schließung des Flughafens fordern“. Betriebswirtschaftlich weißt der Flughafen zwar bedingt durch einen hohen Fixkostenanteil ein Defizit in Höhe von ca. 1,0 Mio. Euro aus, welches vom Kreis Siegen-Wittgenstein aufgefangen werde, aber volkswirtschaftlich überwiegen ohne jeden Zweifel die Vorteile und Einkommenseffekte. Station machte die JU-Delegation auch bei der Flughafenfeuerwehr, wo der Einsatz des modernen Löschfahrzeugs „Panther“ begutachtet werden konnte. Abschließend verständigten sich die JU Kreisverbände auf eine weitere Zusammenarbeit, da viele politische Themen nicht an der Landes- oder Kreisgrenze enden, sondern oftmals darüber hinaus betrachtet und eruiert werden müssen.
